Was ist Altersdiabetes?
Altersdiabetes wird medizinisch korrekt als Diabetes mellitus Typ 2 bezeichnet.
Diese Erkrankung entsteht vor allem durch übermäßige Nahrungsaufnahme und zu geringfügige Bewegung- kann aber auch durch erbliche Veranlagung bedingt sein. Während Diabetes bis 1947, aufgrund von Nahrungsmittelknappheit, kaum auftrat, stieg die Zahl der Betroffenen in den letzten Jahrzehnten durch das Überangebot an klassischen Dickmachern - wie Wurstwaren und Süßigkeiten- stark an.
Die Folge: 25% der Übergewichtigen zwischen sechzig und achtzig Jahren erkranken an Altersdiabetes oder leiden bereits darunter.
Bei einer Diabeteserkrankung produziert die Bauchspeicheldrüse zu wenig Insulin. Insulin besitzt allerdings eine Schlüsselfunktion und stimuliert die Zellen zur Zuckeraufnahme. Erst dadurch kann dieser in Energie verwandelt werden. Können die Zuckermoleküle mangels Insulin nicht in die Zellen aufgenommen werden, bleiben sie zu lange im Blut und schädigen das Nervengewebe. Im schlimmsten Fall zerstören sie es sogar. Wird Diabetes nicht behandelt und der Blutzuckerspiegel bleibt über längere Zeit erhöht, kann dies auch zu Impotenz, Blindheit oder einer zu geringen Durchblutung der Gliedmaßen führen.
Was sind die Symptome?
Viele Menschen wissen gar nicht, dass sie bereits unter Diabetes leiden, da die klassischen Symptome erst bei stark überhöhten Blutzuckerwerten auftreten.
Diese sind: auffällig starker Durst, häufiges Wasserlassen bzw. ständige Müdigkeit und Antriebslosigkeit. Um sicher zu gehen, dass keine unentdeckte Erkrankung vorliegt, empfehlen Hausärzte ab dem 50. Lebensjahr einmal jährlich den eigenen Blutzuckerwert messen zu lassen. Übersteigen dabei die Blutzuckerwerte bereits morgens 126 mg Glukose pro Deziliter Blut, wird eine zweite Messung empfohlen. Bestätigt diese die erste Untersuchung, handelt es sich um Diabetes.
Welche Behandlu
ngsmöglichkeiten gibt es?
Diabetespatienten brauchen heutzutage nicht mehr Angst davor zu haben ihr Leben nach einem strikten Diätplan ausrichten zu müssen. Durch eine Gewichtsverringerung und eine gesündere Ernährung kann die Erkrankung vorrübergehend sogar ausgesetzt werden. Zudem kann durch Tabletten oder Insulinpumpen, ein selbst Spritzen von Insulin vermieden werden.
