Jakob W. wurde vor einigen Jahren am Herzen operiert und gilt seitdem als Risikopatient. Zusätzlich macht ihm eine alte Kriegsverletzung immer wieder zu schaffen. Deshalb hat er sich dazu entschieden für sich und seine Partnerin ein Seniorenhandy anzuschaffen, das ihm auch unterwegs die Möglichkeit gibt im Notfall genau die Hilfe zu bekommen, die er braucht. Neben den Nummern seines Hausarztes und seines Herzspezialisten, sind auch die seiner Kinder eingespeichert und können auf Knopfdruck schnell und einfach abgerufen werden. Anfangs war vor allem seine Partnerin skeptisch, weil sie fürchtete die moderne Technik könnte zu kompliziert für sie sein. Eine ausführliche Beratung bei einem Handyanbieter und die große Auswahl an Seniorenhandys haben sie zuerst beruhigt und dann regelrecht begeistert. Inzwischen hat auch sie sich ein Handy zum Geburtstag gewünscht.
Welche Vorteile bietet ein Seniorenhandy? Bei Seniorenhandys ist das Display meist kontrastreicher als bei normalen Geräten und besitzt weniger Funktionen, teilweise sogar nur die Anruffunktion. Große Tasten mit einem ebenfalls großen Abstand voneinander verhindern ein ‚vertippen‘ des Benutzers. Die Ausstattung ist bewusst robust gestaltet, sodass Erschütterungen des Gerätes, Staub oder auch Spritzwasser keinen Schaden anrichten können. Gute Anbieter achten darauf, dass die Frequenz der Klingeltöne nicht zu hoch ist und erleichtern so die Nutzung. Einige Seniorenhandys können sogar induktiv an die T-Schleife von Hörgeräten gekoppelt werden.

Welche Handytypen gibt es? Unterteilt werden Mobiltelefone für Senioren in drei Kategorien: 1. Großtastentelefone mit vereinfachten Funktionen, 2. Mobiltelefone mit erweiterten Funktionen für hilfsbedürftige Menschen (z.B. GPS-Ortung), 3. Notrufhandys. Die Notrufhandys der dritten Kategorie dienen dazu, im Notfall eine fest eingespeicherte Nummer anzuwählen und eine Ortung der hilfsbedürftigen Person zu ermöglichen.

Tags: ,

Kommentare geschlossen.