Im Laufe seines Lebens nimmt jeder Mensch Millionen Reize auf, die sein Gehirn verarbeitet, speichert und zum großen Teil wieder vergisst. Im Alltag merkt sich der Einzelne wohl kaum alle Gesichter seiner Mitreisenden in Bus und Bahn oder das Mittagessen der letzten Woche. In der Regel speichert das Gehirn nur die Informationen, die es für relevant hält, d.h. meist Erlebnisse, die mit Gefühlen verknüpft sind. Während des Alterungsprozesses nimmt auch die Merkfähigkeit immer mehr ab. (Bei einer Demenzerkrankung können im fortgeschrittenen Stadium sogar gar keine neuen Informationen mehr gespeichert werden). Um möglichst lange fit zu bleiben und gar nicht erst vergesslich zu werden, lohnt es sich daher, einige Dinge zu beachten.

gesunde-Ernährung1. Gesunde Ernährung
Werden die Zellen mit genügend Flüssigkeit, Vitaminen und Nährstoffen versorgt, funktionieren sie effektiver und schneller. Wer alleinstehend ist und nicht für sich frisch kochen möchte, kann zum Beispiel „Essen auf Rädern“ in Anspruch nehmen oder sich in einem Seniorenclub über passende Angebote informieren. Dort gibt es zum Teil Angebote für einen warmen Mittagstisch oder Treffen von Kochbegeisterten.

2. BewegungBewegung tut gut
Durch Bewegung wird der ganze Körper gefordert und gestärkt. Das Gehirn erhält mehr Sauerstoff als im Ruhezustand. Für Senioren besonders geeignet sind Sportarten wie walken, Rad fahren, schwimmen oder wandern. Aber auch dreimal die Woche eine halbe Stunde spazieren gehen erzielt bereits einen positiven Effekt.

Sudoku3. Geistige Anregung
Wer rastet, der rostet. Dies gilt auch für die Denkstrukturen des Menschen. Ohne neue Impulse verkümmern sie. Dagegen helfen ebenso mentale Herausforderungen- wie z.B. Kreuzworträtsel- als auch gemeinsame Aktivitäten mit Freunden. Im Dialog ist das Gehirn ständig dabei Informationen aufzunehmen, zu verarbeiten und Antworten zu formulieren. Und wenn dann doch mal ein Wort fehlt, helfen die anderen bestimmt gerne weiter. Um das Gehirn zu trainieren braucht man nicht einmal einen Gegenüber. Wer versucht auswendig einzukaufen, kann an der Kasse immer noch seinen Einkaufszettel kontrollieren und verbessert gleichzeitig seine Merkfähigkeit.

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