Die Hersteller von Mobiltelefonen haben eine neue Marktlücke entdeckt: Senioren.
Bisher galt es immer in möglichst schnellerem Rhythmus immer neuere, technisch weiter entwickelte Geräte auf den Markt zu bringen. Doch die kleinen Displays und die komplizierten Menüs sind für Menschen der älteren Generation nicht zu verwenden. Doch gerade im Notfall kann ein kurzer Anruf Leben retten. Hierfür wurden Notruf-Optionen integriert, die es im Ernstfall möglich machen, schnelle Hilfe zu erhalten. Es können zum Teil bis zu 5 Nummer einprogrammiert werden, die im 30-Sekunden-Takt so lange nacheinander angerufen werden, bis sich jemand meldet.
Oft gibt es dafür eine Taste auf der Rückseite des Handys, die 3 Sekunden lang gedrückt werden muss, um das Notrufsystem in Gang zu setzen. Allerdings unterscheidet das Gerät nicht, ob der Anruf persönlich oder von einem Anrufbeantworter entgegengenommen wird. Daher sollten Beteiligte in der Notrufliste sorgfältig ausgewählt werden und darüber informiert werden, dass sie bei einem Notfall richtig reagieren können.
Ein zusätzlicher Schwerpunkt dieser Mobiltelefone ist die weitere Ausstattung. Ein klar lesbares Display, große Tasten und starke Lautstärke rücken hier besonders in den Vordergrund. Hinzu kommt der Schwerpunkt auf der einfachen Handhabung anstatt auf der komplexen Funktionsvielfalt. Auch die Kompatibilität mit Hörgeräten ist von großer Bedeutung für die meisten Senioren. Es gibt bereits verschiedene Typen dieser Handys. Welches sich jetzt genau für wen eignet, sollte in einem persönlichen Beratungsgespräch herausgefunden werden, denn auch in diesem Sektor hat jedes Handy seine Vor- und seine Nachteile.
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