Wer rastet, der rostet. Dies gilt nicht nur für den Bewegungsapparat, sondern im Besonderen auch für das Gehirn. Wer sich zu wenig bewegt und sich ungesund ernährt, begünstigt damit den Verfall seiner geistigen Leistungsfähigkeit und riskiert an Demenz zu erkranken. Eine medikamentöse Prävention gegen diese unheilbare Krankheit gibt es noch immer keine. Durch Medikamente kann das Fortschreiten der Demenz lediglich verzögert werden.

Daher ist es wichtig durch präventive Maßnahmen einem Ausbruch der Krankheit vorzubeugen. Eine der wichtigsten Maßnahmen ist die Bewegung an der frischen Luft. Die Alzheimergesellschaft verweist sogar auf eine um 50% geringere Häufigkeit von dementiellen Erkrankungsformen bei aktiven Senioren. Zu den empfohlenen Sportarten gehören: walken, wandern, schwimmen, Gymnastik und Rad fahren. Diese Sportarten helfen zudem einen zu hohen Blutdruck zu senken und beheben somit einen weiteren Risikofaktor. Auch eine Diabeteserkrankung, häufig ausgelöst oder begünstigt durch Übergewicht, schadet dem Gehirn. Vor allem bei erblicher Vorbelastung ist es daher ratsam schon früh Maßnahmen gegen Diabetes zu ergreifen.

Auch geistige Herausforderungen helfen dem Gehirn in Form zu bleiben und nicht an Leistungsfähigkeit zu verlieren. Wer auch im Alter eine neue Sprache erlernt, seine Ausdrucksfähigkeit in Diskussionen schult oder sich kreativ beim Schreiben und Musizieren betätigt, bleibt lange geistig fit. Zusätzlich fördern Brettspiele und Kreuzworträtsel die Kombinationsfähigkeit.

gesunde-ernahrungWer zudem auf eine gesunde Ernährung achtet, nur in Maßen Alkohol trinkt und viel frisches Obst und Gemüse zu sich nimmt, beugt nicht nur Demenz vor, sondern senkt auch das Erkrankungsrisiko für viele andere alterstypische Krankheiten (wie zum Beispiel Herzinfarkte, Parkinson oder Krebs).

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