Laut einem Bericht des Oberbezirks Bayern gibt es einen neuen besorgniserregenden Trend in der Gesellschaft. Laut diesem würde die Zahl der von Alkohol oder Medikamenten abhängigen Senioren rapide ansteigen. Die Zahl der Rentner, die professionelle Hilfe benötigt, zieht sich durch sämtliche soziale Schichten hindurch.
Zu den Ursachen der Abhängigkeit sagt der Leiter der Suchtberatungsstelle Condrobs Stefan Wenger: „Der Wechsel vom Erwerbsleben in die Rente ist für viele Menschen schwierig, denn im Alter kommt es zu familiärem Wandel, Einsamkeit und fehlender sozialer Einbindung.“ Hinzu kommt, dass Senioren immer älter werden und somit einen längeren Lebensabend haben. Abgesehen, dass es oft an einer sinnvollen Aufgabe fehlt, haben viele Rentner im Laufe der Zeit ihren Partner verloren und leben allein.
Die dauerhafte Einsamkeit und die ewige Monotonie, da man in seiner Mobilität eingeschränkt ist und seltener seine Wohnung verlässt.
Mittlerweile gibt es eine Reihe von Einrichtungen und Beratungsstellen, die sich auf einen Entzug für Senioren spezialisiert haben. Besonders zu empfehlen sind die betreuten Wohnanlagen, die durch eine intensive Nachsorge verhindern sollen, dass man wieder in seinem alten Schema verfällt.
Um gar nicht erst in eine Abhängigkeit zu geraten empfiehlt es sich soziale Kontakte und Freizeitaktivitäten aufrecht zu erhalten um keine Leere entstehen zu lassen. Besonders praktisch sind hier Wohngemeinschaften mit anderen alleinstehenden Senioren, die in einer ähnlichen Situation stecken und mit denen man sich austauschen kann.
